Liebeserklärung an England: Cottage-Garten anlegen

Liebeserklärung an England: Cottage-Garden anlegen
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Liebeserklärung an England: Cottage-Garten anlegen

Es gleicht einer Liebeserklärung an England: Einen Cottage-Garten anlegen lässt sich mit einfachen Mitteln, wenn man einige Grundsätze beachtet. Denn er besticht durch strukturierte Wildheit und romantisches Flair.

Der Cottage-Garten zählt sicher zu den vielfältigsten Gartenstilen, geprägt von üppiger Bepflanzung und harmonischen Farben. Eine Liebeserklärung an England: Ein Cottage-Garten anlegen, lässt sich problemlos, wenn man einige Tipps beachtet. Ursprünglich diente der englische Landhausgarten, später erst als «Cottage Garden» bezeichnet, vor allem der Selbstversorgung. Er fällt durch Harmonie, sanfte Wildheit und ein gekonnt eingesetztes Farbenspiel auf.

Natürlicher Stil

Bekannt wurde diese Gartenform durch die englische Gartengestalterin Gertrude Jekyll (1843–1932), die einen natürlichen Stil in die damals eher strenge Gartenarchitektur einführte. Und wie es sich für eine Berühmtheit gehört, züchtete David Austin im Jahre 1986 nach Gertrude Jekyll eine duftende, dunkelrosa gefüllte Strauchrose.

 

Das sind die typischen Elemente im Cottage-Garten:

 

– Üppig bewachsen mit Glyzine, Clematis oder Rosen, bietet eine Laube oder eine Pergola Schönes für jede Jahreszeit. In Form eines Pergolagangs wirkt sie noch beeindruckender.

– Verschiedene Gartenzimmer bewirken verschiedene Stimmungen, sei es ein Schattengarten, ein Waldgarten oder ein Rosengarten mit Teepavillon.

– Staudenbeete, z. T. auch halbkreisförmig oder als Rundbeete im Rasen, werden üppig mit Mohn, Rittersporn, Kornblumen, Zierlauch, Lupinen, Lilien, Pfingstrosen oder Astern bepflanzt. Oft sind die Beete farblich Ton in Ton gehalten.

– Rosen, Rosen, Rosen: Duftrosen, Englische Rosen oder Ramblerrosen, die am Haus oder an einem Rosenbogen emporklettern.

– Auch Kräuter in hübschen Töpfen dürfen im Cottage-Garten nicht fehlen – gerne mit Porzellantäfelchen beschriftet.

– Gartenskulpturen, Amphoren, englische Steingusstöpfe und Steinsäulen sorgen für Schlossflair. Sie dürfen auch schon etwas in die Jahre gekommen sein.

– Fundstücke wie ein alter Zaun oder ein ausgemusterter steinerner Pinienzapfen machen den Charme des Cottage-Gartens aus.

– Gartenmöbel oder Pflanzentreppen aus Gusseisen haben den perfekten Vintage-Look.

 

Text & Foto: Lioba Schneemann

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