Fruchtfolge beachten

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Fruchtfolge beachten

Die Wintermonate sind der optimale Zeitpunkt, um das neue Gartenjahr zu planen. Denn eine reichhaltige Ernte aus dem Gemüsegarten beginnt auf dem Papier – und dabei gilt es, die Fruchtfolge zu beachten.

Es lohnt sich, ein wenig Zeit in die Planung der nächsten Saison zu investieren, während sich der Gemüsegarten im winterlichen Tiefschlaf befindet. Alte Gartenbautechniken, etwa die sogenannte Fruchtfolge, haben sich über Generationen beim Gemüseanbau bewährt. Baut man eine Pflanzenart 2 Jahre hintereinander an derselben Stelle an, sind im zweiten Jahr die verbrauchten Nährstoffe im Boden nur noch ungenügend vorhanden. Die Folge: Geschwächte Pflanzen, die dadurch anfälliger auf Schädlinge sind.

Vier-Felder-Wirtschaft

Für mittlere und grössere Gemüsegärten hat sich die sogenannte Vier-Felder-Wirtschaft bewährt. Dazu wird der Boden in vier Parzellen unterteilt. Im ersten Beet finden die Starkzehrer wie Kohlgewächse oder Gurken ihren Platz, im zweiten die mittelstarken Zehrer wie Rüebli, Fenchel, Salate und Rettich. Die dritte Parzelle ist den Schwachzehrern vorbehalten. Neben Erbsen und Bohnen sind dies auch Nüsslisalat und Rucola. Das vierte Beet liegt brach: Hier werden Gründüngungspflanzen wie etwa Buchweizen eingesät. Im nächsten Jahr rückt jede Pflanzengruppe ein Beet weiter – nun befinden sich die Starkzehrer im durch die Gründüngung regenerierten Boden. Eine gute Methode, um sich einen ausgeglichenen Gartenboden zu bewahren.

 

Text: Alexandra Milesi   Bild: 20twenty

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