Rankende Rosenträume

Rankende Rosenträume

Rosenbögen sind ein markantes Gestaltungselement, das sich auch für arbeitsscheue Gärtner eignet. Diese meist aus Metall oder Holz vorgefertigten Bögen sind nicht allzu teuer und schnell aufgebaut.

Holz ist attraktiv, aber nicht sehr dauerhaft und muss deshalb nach ein paar Jahren erneuert werden. Dank massgefertigter Metallbögen sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt, doch diese haben natürlich ihren Preis. Nebst der Ästhetik ist bei allen bogenförmigen Rankhilfen die Standfestigkeit besonders wichtig. Bei vielen vorgefertigten Bögen aus dem Baumarkt werden einzelne Heringe, wie man sie vom Camping her kennt, mitgeliefert. Diese reichen aber oft nicht aus, um einen Rosenbogen auch an stürmischen Wintertagen aufrechtzuerhalten. Wenn die Rosen grösser werden und zudem noch mit Schnee bedeckt sind, haben sie ein enormes Gewicht. Das gilt es zu beachten. Profigärtner können für den Bogen ein Betonfundament giessen. Wesentlich einfacher ist es, den Rosenbogen mit einem Rundholz, das in den Boden gerammt und mit Kabelbindern am Bogen befestigt wird, zu stabilisieren. Das sieht zwar am Anfang etwas unschön aus, mit der Zeit wird die rankende Rose jedoch das meiste kaschieren. Für Rosenbögen sind Kletterrosen ideal, die sich gut verzweigen, etwa ‘Teasing Georgia’ oder ‘New Dawn’. Zu empfehlen sind auch kleine Rambler, zum Beispiel ‘The Albrighton Rambler’ oder ‘Guirlande d’Amour’. Wer es üppig und wild mag, kann auch wüchsigere Sorten wie etwa ‘Félicité et Perpétue’ (Bild) setzen. Sie ist allerdings ein Wildfang und nur für grössere Gärten und Bögen geeignet.

Tipp: Lässt man die verwelkten Blüten am Bogen stehen, bilden sich bei Ramblerrosen später Hagebutten, die im Winter gern von Vögeln genascht werden. Darf die Rose etwas wuchern, nisten sich darin sogar Vögel ein, da sie im dornigen Dickicht kaum gestört werden.

Text & Bild: Thomas Jan Pressmann

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