Winterlauch selbst aussäen
Lauch ist wohl eines der typischen Wintergemüse. Dabei hat er eine sehr lange Wachstumsphase: Wer Winterlauch selbst aussäen will, beginnt am besten bereits im Februar mit der Vorkultur und pikiert die kleinen Lauchsetzlinge mehrere Male.
Er schmeckt würziger und herzhafter als der Sommerlauch und macht robuste, dicke Stangen: Winterlauch ist ein schmackhafter Vitaminspender auf dem winterlichen Speiseplan. Die Vorkultur des Winterlauchs im Februar auf der Fensterbank oder im Gewächshaus ist empfehlenswert, um eine längere Wachstumszeit zu ermöglichen. Alternativ können Wintersorten bis Juni direkt ins Freiland gesät werden. Die Samen werden drinnen auf Anzuchterde gesät. Die Erde sollte stets feucht, aber staunässefrei sein; die optimale Temperatur beträgt 17 bis 20 Grad. Wenn die Jungpflanzen bleistiftdick sind, können sie ab Mai bis spätestens Ende Juli ins Beet gepflanzt werden.
Mehrmals anhäufeln
Ideal ist es, den Lauch bei der Pflanzung in kleine Gräben zu setzen und ihn während des Wachstums immer wieder anzuhäufeln – ohne dabei allzu viel Erde zwischen den Blättern zu verteilen. Dieser kleine Erdwall sorgt nicht nur für lange, weisse Schäfte, sondern bietet besonders bei Kälte einen zusätzlichen Schutz für die Pflanzen. Ideale Sorten sind zum Beispiel der Winterlauch ‘Avano’ von Sativa Rheinau oder ‘Herbstriesen 2’ von Reinsaat.
Text: Alexandra Milesi Foto: Envato
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