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Weihnachtsstern und Ritterstern

Weihnachtsstern und Ritterstern

Weihnachtsstern und Ritterstern

In der dunklen Jahreszeit gibt es zwei Pflanzen-Highlights: Weihnachtsstern und Ritterstern. Beide sind Weihnachtspflanzen par excellence, können aber noch durchs Jahr noch mehr.

Wer Zimmerpflanzen liebt, kann es sich auch an Weihnachten mit grünen Mitbewohnern gemütlich machen – etwa mit Weihnachtsstern und Ritterstern. Oft werden die Adventsblüher im neuen Jahr entsorgt; dabei kann man Weihnachtsstern und Ritterstern relativ einfach übersommern. Dem Weihnachtsstern wird nach der Blütezeit eine Pause gegönnt. Nach dem Abwurf der Hochblätter im Februar wird die Pflanze nur noch wenig gegossen, im März darf sie sogar fast trocken stehen, bevor ab April die Wachstumsphase wieder beginnt.

Recycling für nächste Weihnachten

Dann topft man den Weihnachtsstern um und pflegt ihn den Sommer über wie eine Zimmerpflanze. Damit er schön buschig wächst, kürzt man die Triebe regelmässig ein, aber nur bis Ende August. Weihnachtssterne brauchen für die Blütenentwicklung absolute Dunkelheit von mindestens 12 Stunden am Tag. Deshalb stellt man die Pflanze täglich 12 Stunden in einen dunklen Keller oder schützt sie mit einer lichtdichten Abdeckung. Ungefähr 4 Wochen dauert es bis zur neuen Blütenbildung.

Eleganter Ritterstern

Soll der Ritterstern (Hippeastrum) im kommenden Jahr erneut aufblühen, benötigt man eine Pflanze, deren Zwiebel nicht mit Wachs versiegelt wurde. Nach der Blüte werden die Stängel ganz weggeschnitten, dann wachsen die Blattstummel in die Länge. Nun ist eine Düngergabe angesagt. Im Frühling, sobald keine Fröste mehr drohen, ist ein sonniger bis halbschattiger Platz im Freien ideal. Ab August reduziert man die Wassergaben und hört im September damit auf. Dabei welken die Blätter und können, sobald sie vertrocknet sind, entfernt werden. Danach wird die Zwiebel inklusive Topf an einem dunklen, kühlen Ort gelagert, etwa im Keller.

Durchlässige Erde

Allenfalls haben sich kleine Tochterzwiebeln entwickelt, diese werden entfernt. Ab Mitte November wird die Zwiebel in frische, mit etwas Sand vermischte Zimmerpflanzenerde gepflanzt, und zwar so, dass mindestens ein Drittel der Zwiebel aus der Erde herausragt. Der Topf sollte nur rund 2 cm grösser sein als die Zwiebel. Die Erde wird leicht befeuchtet. Zum Antreiben kommt die Amaryllis wieder ins Haus. Sobald der neue Blütenstiel etwa 10 cm lang ist, wird wieder mässig gegossen.

 

So erblühen die Sterne
Weihnachtsstern

Standort: Warm, hell und vor Zugluft geschützt, sonst kann die Pflanze mit Blattfall reagieren. In den Wintermonaten darf sie an einem Südfenster stehen. Schützen Sie die Pflanze beim Kauf vor der kalten Aussenluft.
Temperatur: 18 bis 22 ºC
Giessen: Im Zweifelsfall lieber trocken als zu feucht halten.
Düngen: Nur sparsam düngen – häufig geht die Pflanze ein, weil zu kräftig ­gedüngt wird. Kultivieren Sie den Weihnachtsstern mehrjährig, können Sie Kaffeesatz als Dünger verwenden.

 

Ritterstern

Standort: Die Pflanze hell, jedoch ohne direkte Sonneneinstrahlung platzieren.
Temperatur: um 20 ºC, in der Nacht bis auf 16 ºC senken. Je niedriger die Temperatur während der Blüte, desto länger hält sie an.
Giessen: In der Blühphase regelmässig giessen, sodass das Substrat gleichmässig feucht, aber nicht zu nass ist. Amaryllis in Wachs müssen nicht gegossen werden – alle nötigen Nährstoffe sind bereits in der Zwiebel gespeichert.
Düngen: Nach dem Verblühen bis Ende August alle 4 Wochen düngen.

 

Text: Stars for Europe, Stefan Kammermann Foto: Stars for Europe

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