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Verkannter Hahnenfuss

Verkannter Hahnenfuss

Ranunkeln sind im Trend, besonders im Frühling. Doch sie sind ziemlich heikel. Die gelben «Ankeblüemli» auf der Wiese versprühen Charme, obwohl sie wuchern. Es gibt aber auch gartenwürdigen Hahnenfuss.

Die Gattung Ranunculus umfasst mehrere Hundert Arten und ist, abgesehen von der Antarktis, weltweit verbreitet. Entsprechend vielfältig sind deren Lebensräume und die Möglichkeiten, sie im Garten anzusiedeln. Es gibt Hahnenfuss, der sich im Steingarten wohlfühlt, für die Rabatte, für den Teichrand oder gar für die Wasserzone. Im Bild ein Ranunculus acris ‘Multiplex’.

Blüten im Vorsommer

Der Grasblättrige Hahnenfuss (Ranunculus gramineus) kommt in der Schweiz nur im Wallis und auch dort nur an wenigen Standorten vor. Als Bewohner trockener Felssteppen bevorzugt er im Garten einen durchlässigen und mageren Boden. Sein Anblick ist bezaubernd. Die Blätter sind blaugrün, schmal und grasartig. Darüber tanzen locker verteilt unzählige strahlend gelbe Blütenbecher.

Nach der Blüte zieht sich R. gramineus in den Boden zurück. Der Neuaustrieb erfolgt meist bereits im Herbst oder spätestens im nächsten Frühling. Der Grasblättrige Hahnenfuss ist ein Juwel für Steinanlagen, wo er mit Stengellosem Enzian oder Berg-Wundklee für kontrastreiche Blütenbilder sorgt.

Bilder: Annemarie Haller

Butterblumen-Effekt

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