Upcycling mit Glücksklee

Upcycling mit Glücksklee

Nicht wegwerfen – sammeln Sie den Glücksklee, der von der Neujahrsdeko übrig bleibt.

Werden die Kleeblätter langsam dürr, haben die Pflanzen kleine Verdickungen im Wurzelbereich, sogenannte «Rübchen», gebildet. Dies ist der Zeitpunkt, die einzelnen Knöllchen im Abstand von 6 × 6 cm in einen etwas grösseren Topf zu versetzen. Den Topf hell und nicht zu warm aufstellen. Die Pflanze wird bald wieder neu ­austreiben. Ab Mai noch einmal versetzen, diesmal entweder direkt in den Garten (Pflanzabstand 7 × 7 cm) oder in einen grossen Topf. Glücksklee bevorzugt Schatten oder Halbschatten, er eignet sich deshalb auch als bodendeckende Unterpflanzung. Ein mittlerer Nährstoffgehalt des Substrats genügt. Den Sommer über regelmässig giessen und feucht halten, so bilden sich grössere Rübchen, die sogar essbar sind. Im Herbst so lange wie möglich in der Erde lassen. Nach dem ersten leichten Frost ausgraben, die grossen Rübchen putzen und mit der Schale in etwas Butter braten, salzen und servieren. Einen Teil der Brutknöllchen wieder als Neujahrsdekoration in kleine Töpfchen pflanzen, den Rest in etwas Erde im Keller überwintern und ab Mai in den Garten auspflanzen.

Text & Bild: Annafried Widmer-Kessler

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