Tipps fürs Blütenleuchtfeuer
- Das Gros der Salbei-Arten schätzt eine gute Drainage, mässig fruchtbare Substrate und einen luftigen Platz. Auf schweren, lehmigen und überdüngten Böden erweisen sie sich eher als kurzlebig und produzieren zu üppiges Wachstum, das im Winter oft dem Frost anheimfällt. Salbei ist im Freiland wenig krankheitsanfällig, allerdings sollte man den Neuaustrieb mancher Arten/Sorten, darunter ‘Amistad’ und Südamerika-Salbei (Salvia guaranitica), vor Schnecken schützen.
- Staudige Arten profitieren von einem Rückschnitt nach der ersten Blüte. Da die Vorjahrestriebe einen gewissen Schutz vor Kälte darstellen, werden strauchige Arten erst im Frühling bis zu den ersten kräftigen Knospen zurückgeschnitten. Allerdings verlängert regelmässiges Ausputzen die Blütezeit.
- Der Echte Salbei (Salvia officinalis) neigt wie Lavendel und Rosmarin zum Verholzen. Um dem entgegenzuwirken, schneidet man ihn im Spätwinter zurück, damit er kompakt bleibt. Wichtig: Schneiden Sie nicht bis in den kahlen, verholzten Bereich zurück, weil er sonst schlecht oder gar nicht mehr austreibt.
- Salbei lässt sich leicht über Aussaat (Einjährige) im Frühjahr, Grünstecklinge im Frühjahr und Frühsommer sowie halbverholzte Stecklinge im Spätsommer und Herbst vermehren. Auf diese Weise hat man stets Pflanzen auf Vorrat, falls es Verluste zu beklagen gibt.


