Schnitt bei Ziergräsern

Schnitt bei Ziergräsern
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Schnitt bei Ziergräsern

 Im Februar steht im Garten das Kappen der Halme an: Der Schnitt bei Ziergräsern sollte man noch vor dem Neuaustrieb vornehmen. Dabei haben die unterschiedlichen Gräserarten individuelle Wünsche.

Im Februar gilt es, das Gräsermeer genau zu betrachten, denn der Schnitt bei Ziergräsern steht an. Gras ist dabei nicht gleich Gras! Für immergrüne Ziergräser gelten andere Schnittregeln als für sommergrüne. Und auch bei diesen gibt es Unterschiede. Rasenschmielen (Deschampsia), Federgräser (Stipa), Blaustrahlhafer (Helictotrichon), Reitgräser (Calamagrostis, Bild), Schwingel (Festuca) oder Blaugräser (Sesleria) zählen zu den früh treibenden Gräsern. Damit sie mit Vollgas in die neue Saison starten können, werden sie im Februar oder Anfang März geschnitten bzw. ausgeputzt. Manche Grashalme können sehr scharfkantig sein – Handschuhe lohnen sich.

Neue Frisur

Viele aus Nordamerika stammende Gräser wie Chinaschilf (Miscanthus), Rutenhirse (Panicum) oder Lampenputzergras (Pennisetum) verbleiben hingegen länger im Winterschlaf und kommen erst später im Frühjahr «unters Messer». Immergrünen Gräsern wie Waldmarbel (Luzula) und vielen Seggen-Arten (Carex) bleibt der Schnitt komplett erspart. Bei ihnen werden lediglich im Frühjahr durch Frost beschädigte Blattspitzen und abgestorbene Halme entfernt.

 

Text & Foto: Judith Supper

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