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Sanddorn, vitaminreiches Wildobst

Sanddorn, vitaminreiches Wildobst
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Sanddorn, vitaminreiches Wildobst

Mit seinen schmalen silbergrauen Blättern und den leuchtend orangeroten Früchten ist der Sanddorn (Hippophae rhamnoides) ein dekoratives Gehölz und ökologisch äusserst wertvoll.

Denn die ab Mitte September reifenden Beeren gelten als besonders Vitamin-C-reiches Wildobst. Zudem dienen sie den Vögeln bis weit in den Winter hinein als beliebte Nahrung. Die Früchte lassen sich gut zu Marmelade oder Sirup verarbeiten, aber auch auf vielerlei andere Arten verwerten. Zum Beispiel kann man sie 6 bis 8 Wochen lang mit Honig in Branntwein zu einem Likör ansetzen. Die Früchte sollte man vor den starken Frösten ernten, weil sie sonst mitunter ungeniessbar werden. Damit sie sich überhaupt entwickeln, setzt man mindestens einen männlichen und einen weiblichen Strauch, denn die Blüten der beiden Geschlechter sitzen getrennt auf verschiedenen Pflanzen. Die Sträucher bilden ein weitverzweigtes Wurzelsystem mit Ausläufern und können mehrere Meter hoch werden, was bei der Wahl des Standorts zu berücksichtigen ist. Um unerwünschtem Wildwuchs vorzubeugen, am besten bei der Pflanzung eine Wurzelsperre einbauen.

Text: Robert Sulzberger   Bild: Lubera

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