Osterkranz aus Nielen

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Osterkranz aus Nielen

Dieses Vogelnest sieht aus, als käme es direkt aus dem Wald – kommt es auch. Kein Leim und keine Klammern werden dafür benötigt, sondern fast ausschliesslich Fundstücke aus der Natur.

Material für einen Kranz:

  • ca. 10 m Nielen (Waldreben, Clematis vitalba), alternativ ­Weidenruten kombiniert mit Schilf
  • Heu
  • hübsche Vogelfederchen, z. B. von Wachteln (Bastelbedarf) oder Eichelhähern
  • 3 Hohe Primeln (Primula elatior), Gärtnerei oder Blumen­geschäft
  • Blumenerde
  • Körbchen (damit es wasserdicht ist, wird es mit Plastik ­ausgekleidet), im Fachhandel erhältlich

Und so geht’s:

1. Schritt

Als Erstes steht ein Spaziergang an: Waldreben wachsen an Waldrändern oder in der Nähe von Wasser. In der blattlosen Zeit sieht man sie, wie sie von den Bäumen herunterhängen. Bis sie neu austreiben, sind sie ideal zum Schneiden, denn momentan haben sie keine Blätter und Blüten. Die dürren Waldreben zieht man von den Bäumen und wickelt sie am besten gleich um den Ellbogen auf, so ist schon der halbe Aufwand erledigt. Zu Hause folgt dann der Rest der Arbeit, und das bedeutet: wickeln, wickeln, wickeln. Die Nielen werden zuerst wie eine Kugel – Sie können sich ein Wollknäuel vorstellen – aufgewickelt und danach auseinandergezogen. So entsteht unser Vogel- oder Osternest. Danach setzen Sie das Körbchen in den Kranz, bis es gerade steht.

2. Schritt

Nun folgt die Bepflanzung. Der Florist hat sich für ein Ton-­in-Ton-Arrangement entschieden, das mit seinem Braunorange und dem dunklen Laub der Primeln perfekt zu den Nielen passt. Sie können auch verschiedene Farben oder Blumen miteinander mischen, ganz nach Lust und Laune.

3. Schritt

Nun zupfen Sie etwas Heu auseinander und stecken es in den Zwischenraum zwischen Körbchen und Nielen. Zum Schluss dekorieren Sie das Nest mit den Federchen oder mit Oster-Accessoires. Et voilà, das Werkstück ist vollbracht – «sehr simpel, aber mit ­einer ausserordentlichen Wirkung», so der Florist. Der gesamte Arbeitsaufwand beträgt für Ungeübte alles in allem ungefähr 20 Minuten.

Idee: Jürg Kohli   Bilder: Bettina Häfliger

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