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Oriental Greens aus dem eigenen Garten

Oriental Greens aus dem eigenen Garten

Oriental Greens aus dem eigenen Garten

Asia-Salate sind in der Rohkostschüssel beliebt: Mit bunten und formreichen Blättern bereichern sie den Teller. Oriental Greens aus dem eignen Garten bieten mit ihrer senfigen Schärfe interessante Gaumenfreuden.

Eigentlich handelt es sich bei Oriental Greens oder Asia-Salaten nicht um neue, uns unbekannte Arten und Sorten. Im Gegenteil, die meisten Pflanzenarten dieser Gruppe gehören zum Kohlgemüse. Oriental Greens aus dem eigenen Garten zeichnen sich durch ihre attraktiven Blätter und eine angenehme und interessante Würze aus.

Jung ernten

Diese Geschmackspalette ist als frischer Salat besonders im Herbst gefragt. Den Unterschied zum herkömmlichen Gemüse macht hierbei der etwas dichtere Anbau und die Erntezeit ab einem frühen Wachstumsstadium. Oriental Greens aus dem eigenen Garten hingegen werden jung geerntet und so geschnitten, dass die Blätter aus dem Strunk und Herzinneren nachwachsen. Wie Schnittsalat können Asia-Salate rund fünfmal geerntet werden.

Rasch erntereif

Sind die Blätter noch jung, schmecken sie besonders zart. Mit jeder Ernte werden die Blätter schärfer und der Senfgeschmack tritt deutlich hervor. Die Blattgemüse wachsen rasch, die meisten weisen nach 2 bis 3 Wochen eine Blattlänge von 5 bis 10 cm auf und sind somit erntereif. Weitere Vorteile des Spätsommeranbaus: Im Frühsommer entwickeln die Blattgemüse rasch Blüten – im Herbst verläuft das Wachstum langsamer, und somit auch die Bildung von Blütenknospen.

Schädlinge fernhalten

Oriental Greens aus dem eigenen Garten werden direkt ins Beet oder in den Topf gesät. Die Erde sollte zuvor gelockert und mit etwas Komposterde und Sand angereichert werden. Die Aussaat erfolgt breitwürfig oder in Reihen, 1 bis 2 cm tief im Abstand von rund 25 cm, und wird leicht mit feinkrümeliger Erde bedeckt. Bei einer Saat im Spätsommer hilft das Abdecken mit Vlies als Schutz vor kalten Nächten, das hält zusätzlich gefrässige Schädlinge fern. In Reihen gesäte Salatmischungen sollte man nach dem Keimen etwas ausdünnen.

Setzlinge auslichten

Breitwürfig gesäte Asia-Salate bedecken rasch den ganzen Boden und werden bereits nach 3 Wochen durch das Ernten einzelner Setzlinge ausgelichtet. Später dürfen nur noch die grösseren Blätter geschnitten werden – und dies nicht zu tief, so wachsen sie auch garantiert wieder nach. Da es sich bei den meisten Arten um Kohlgewächse handelt, sollte die Fruchtfolge eingehalten werden. Das bedeutet, dass auf demselben Boden 2 Jahre keine anderen Kreuzblütler gepflanzt werden. Passende Nachbarn sind Spinat, Randen, Mangold, Rüebli, Erbsen, Gartensalate und Bohnen.

Schutz vor Frost

Ausgesät im August, können Oriental Greens je nach Witterung und Sonneneinstrahlung im Herbst nach 6 bis 8 Wochen geerntet werden. Wenn die Tage kürzer und die Nächte kühler werden, hilft das Abdecken mit Vlies, um die Tageswärme etwas zu halten. An sonnigen Tagen wachsen Asia-Salate auch im November. Die meisten Blattgemüse stellen ihr Wachstum ein, wenn die Temperaturen anhaltend unter 6 °C bleiben. Ein zusätzlicher Schutz durch eine Glasscheibe, Folie oder ein Vlies wirkt Wunder, sodass das Blattgemüse auch als Wintersalat genossen werden kann. Asia-Salate sind bereits als Mischung in der Samentüte erhältlich. Die meisten sind aus gängigen Sorten zusammengesetzt.

 

Text Ruth Schläppi Foto zvg

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