Narzissen im Topf

Narzissen im Topf

Frage:

Auf unserem Balkon haben wir mehrere Töpfe und grössere Gefässe mit Narzissen bepflanzt. Können wir die Zwiebeln nach dem Verblühen in der Erde lassen oder ist es besser, die Zwiebeln herauszunehmen und im Herbst neu einzupflanzen?

Antwort:

Die besten Ergebnisse erzielt man meist, wenn die Blumenzwiebeln jedes Jahr neu gepflanzt werden. Es ist jedoch auch möglich, die Narzissenzwiebeln im Topf zu lassen. Voraussetzung dabei ist, dass die Blüten nach dem Verwelken abgeschnitten werden, um die Samenbildung zu verhindern. Bleiben die Zwiebeln im Topf, sollten sie den Sommer über an einem kühlen, schattigen Platz gelagert und selten gegossen werden. Gerade nur so viel, dass sie nicht vertrocknen. Im Spätwinter – etwa einen Monat vor dem Austrieb – den Narzissen ­einen Spezialdünger für Blumenzwiebeln verabreichen. Dies fördert die Blütenbildung. Während der Blütezeit regelmässig giessen und ab und zu mit einem Flüssigdünger versorgen. Weil die meisten Blumenzwiebeln empfindlich auf Staunässe reagieren, sollte das Substrat durchlässig sein und der Topf ein Abzugsloch haben. Tipp: Man kann die Blütezeit verlängern, indem die Zwiebeln schichtweise gepflanzt werden. Zuunterst in das Gefäss eine Lage Kies oder Blähton geben. Etwas Erde darauf und je nach Topfgrösse fünf bis sieben Narzissenzwiebeln legen. Mit etwa 5 cm Erde bedecken und nochmals drei bis fünf Zwiebeln stecken. Wiederum Erde darüber, bis sie gut bedeckt sind. Man kann auch Sorten wählen, die unterschiedliche Blühperioden haben, oder verschiedene Zwiebelarten in ein Gefäss setzen, zum Beispiel Krokusse, kleine Iris und Narzissen. Dabei die Pflanztiefe der verschiedenen Arten beachten. Dies sorgt für eine bunte und längere Blütezeit im Frühling.

Bild: Uwe Schlick, Pixelio.de

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