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Innenhöfe kreativ gestalten

Innenhöfe kreativ gestalten

Innenhöfe kreativ gestalten

Ob Grillieren mit den Nachbarn, Entspannung vom Arbeitsleben oder Urban Gardening mit Freundinnen: Patios können vielfältig genutzt werden. Innenhöfe kreativ gestalten ist aber nicht immer ganz einfach.

Innenhöfe kreativ gestalten ist nicht ganz einfach: Sie stellen besondere Ansprüche an seine Besitzerinnen und Besitzer. Folgende Tipps des Gärtners Adrian Isler vom Unternehmen Grünzeug in Basel helfen, dass eine Oase entsteht, in der sich Menschen, Pflanzen und Tiere wohlfühlen:

 

  • Begrünte Wände: Vorteile eines Innenhofs sind teils hohe Mauern, die kalten Wind abhalten und die Wärme speichern. Sie wirken besonders behaglich, wenn sie begrünt oder auch bunt bewachsen oder fantasievoll bemalt sind. An Mauern fühlen sich Kräuter und mediterrane Pflanzen, Rosen und Spalierobst wohl. Kletterpflanzen mit oder ohne Kletterhilfe und vertikale Gärten bieten sich besonders an. «Kleine Vögel und Wildbienen profitieren von diesen grünen Wänden», weiss Adrian Isler.

 

  • Kleinklima: In Innenhöfen herrscht meist ein milderes Klima mit feuchter Luft und wenig Durchzug. Adrian weiss: «Da in der kalten Jahreszeit weniger auskühlende Winde herrschen, die die Zellstruktur empfindlicher Pflanzen schädigen können, kann man frostempfindlichere Pflanzen wie Feigenbaum, diverse Palmen, Kamelie, Fuchsie, Mexikanische Orangenblume (z. B. Choisya ternata ‘Aztec Pearl’) oder Zistrose kultivieren.»

 

  • Lichtverhältnisse: Umliegende Häuser beschatten grössere Bereiche, die sich ansonsten mittags rasch in Hitzeinseln verwandeln können.

 

  • Bodenbeläge: Gut wirken Bodenbeläge, die gekonnt miteinander kombiniert werden. Durch Höhenunterschiede einzelner Bereiche und Trockenmauern aus Natursteinen entstehen erkennbare Gartenräume. Holz und Natursteine sowie Mergelplätze und Kieswege sorgen für Natürlichkeit und Struktur. Versickerungsoffene Böden können Regenwasser aufnehmen und speichern.

 

  • Selbstversorgung: Ein Innenhof ist ideal, um Gemüse, Obst und Kräuter zu ziehen, sei es in kleineren Beeten oder in Hochbeeten. Der Basler Gärtner empfiehlt Griechischen Bergtee (Sideritis syriaca), Mexiko-Salbei (Salvia greggii ‘Mexiko’), Etagenzwiebel (Allium × proliferum), Winter-Bohnenkraut (Satureja montana) und Liebstöckel bzw. Maggikraut (Levisticum officinale). Auch in erhöhten Pflanzstreifen oder Töpfen bringt man selbst bei wenig Platz viel Blühendes in einen Innenhof. Kräuter, Gemüse und Blumen, sogar kleinere Bäume wie Felsenbirne (Amelanchier ovalis), Zwergflieder (Syringa meyeri ‘Palibin’), Japanischer Fächer-Ahorn (Acer palmatum) oder Chinesischer Gewürzstrauch (Elsholtzia stauntonii) eignen sich.

 

Text & Foto: Lioba Schneemann

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