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Homöopathie für starke Pflanzen

Homöopathie für starke Pflanzen
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Homöopathie für starke Pflanzen

Ob Mehltau, Läuse oder Schneckenbefall: Mit dem richtigen homöopathischen Mittel kommen Zier- und Nutzpflanzen wieder zu Kräften. Und zwar ganz ohne Gift.

Die deutsche Heilpraktikerin Christiane Maute ist eine der Vorreiterinnen der Pflanzenhomöopathie. Sie begann bereits vor 16 Jahren, ihre Nutz- und Zierpflanzen mit Globuli (Kügelchen) zu behandeln. Nahezu überall erzielte sie eine frappante Besserung. Uns verrät sie sieben Mittel für den Anfang:

  • Aconitum C 200: Die Plötzlichkeit aller Beschwerden ist ein Hinweis auf Aconitum – die Pflanze welkt oder vertrocknet sehr schnell. Das Mittel wirkt auch gegen witterungsbedingte Schäden als Folge von kaltem, trockenem oder plötzlich einsetzendem Wind oder Sturm, heissen Tagen und sehr kalten Nächten.
  • Arnica C 200: Arnica hilft gegen die Nachwehen von Stössen, Verletzungen durch Baumschnitt, Umtopfen oder Sturmschäden. Ein gutes Aufbaumittel für alle Pflanzen, denn es durchblutet die Leitungsbahnen.
  • Calendula C 30: Dieses Mittel ist bei geschwächten Pflanzen angezeigt, denn es wirkt antibakteriell sowie stärkend und hilft bei Pflegefehlern sowie abgerissenen Wurzeln, Riss- und Schnittverletzungen.
  • Cimicifuga C 30: Für Pflanzen, die empfindlich gegen feuchte Kälte sind. Es wirkt zuverlässig gegen Blattläuse an Rosen und Rosengewächsen.
  • Silicea C 200: Ein Stärkungsmittel für alle Pflanzen! Es verhindert Krankheiten und Schädlingsbefall durch Kräftigung des Zellgewebes.
  • Sulphur C 200: Wenn die Pflanzen sehr durstig sind, verbessert Sulphur die Wasseraufnahme und stärkt so die Pflanze. Aufbauend nach überstandenem Pflanzenkrebs, bei Echtem und Falschem Mehltau oder Pilzerkrankungen. Hilft gegen vielerlei Schädlinge, bei Vergiftungen durch Spritzmittel, bei witterungsbedingten Schäden sowie bei vernachlässigten Pflanzen.
  • Thuja C 30: Schützt bei kaltem Frühlings- und Sommerwetter, kann bei Blattfleckenkrankheit, Braunfäule, Echtem und Falschem Mehltau, Kräuselkrankheit, Pflanzenkrebs, Spitzendürre oder Fruchtfäule, Pilzerkrankungen, Viruserkrankungen mit warzenartigen Auswüchsen sowie bei Folgen von Kälte und (Stau-)Nässe helfen.

Hat man ein Mittel gewählt, werden 4 Globuli der Potenz C 30 oder C 200 in einer Plastikflasche (kein Metall verwenden!) in Wasser aufgelöst und geschüttelt. Der Inhalt kommt in eine Giesskanne mit 10 l frischem Wasser und wird mit einem Holz- oder Plastikstab gut gemischt. Damit wird die Pflanze am Stamm, über die Blätter und im Wurzelbereich begossen. Danach die Giesskanne gut ausspülen. Das Giesswasser sollte nicht auf die Haut gelangen. Ist das Mittel richtig gewählt, kann es schnell wirken. Deshalb nie mehrmals hintereinander mit demselben Mittel behandeln; oft reicht ein einzelner Impuls für eine Heilung.

Text: Eva Rosenfelder    Bild: Narayana Verlag

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2 Kommentare
  • Zoevo
    Antworten

    Oh wie toll zu lesen, dass Homöopathie auch bei Pflanzen hilft! Ich habe selbst schon oft auf die Wirkung von Globuli und Co. gesetzt und bin jedes Mal positiv beeindruckt davon. Leider bin ich nicht mit einem grünen Daumen gesegnet und stoße bei meinen Pflanzen immer wieder an meine Grenzen. Diese Tipps muss ich gleich einmal ausprobieren, hoffentlich helfen die meinen grünen (Zimmer)genossen!

    9. November 2020 at 18:28
  • Hans Aloys Joosten
    Antworten

    Sie helfen!
    Es gibt noch ein paar mehr, (für mehr verschiedene Pflanzen-Krankheiten oder Schädlingsbefall).
    Es lohnt sich das Buch von Christine Mauthe zu kaufen, und, oder Ihre Vorträge in youtube anzuhören.

    Mir haben die Empfehlungen zuerst bei einem wertvollen Baumsetzling geholfen. Seine Wurzel waren bis auf eine faustgroße
    Knolle von Wühlmäusen gefressen. Nach sechs Wochen stand mein Bäumchen wieder fest in der Erde.

    19. Juni 2023 at 11:37

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