Frost im Frühling

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Frost im Frühling

Laut Meteo Schweiz sind die Winter in den vergangenen Jahren kürzer und auch wärmer geworden. Pflanzen treiben deutlich früher aus. Bei milden Temperaturen und feuchtem Wetter sind sie anfälliger für Pilzerkrankungen. Besonders gefährlich aber ist der späte Frost im Frühling.

In den Fachbüchern wird es noch in vielen Jahren stehen, und auch unsere Erfahrung ist davon geprägt, dass der Februar in der Regel als einer der kältesten Monate im Jahr erscheint. Das mag zwar so bleiben, allerdings werden die Winter im langjährigen Mittel immer milder und Frost im Frühling seltener. Das bringt einige Probleme mit sich. Der Temperaturanstieg verlängert die Vegetationszeit und führt zu einer früheren Blüte. Apfelbäume blühen heute rund 14 Tage früher als in den Jahren zwischen 1961 und 1990.

Massnahmen vorbereiten

Wenn heutzutage Kirschen und Äpfel 2 bis 3 Wochen zu früh blühen, wird künftig das Warten auf den warmen Mai zu einer langen Zitterpartie, da jeder späte Frost bei frühen Blüten empfindlich zuschlägt. In Regionen oberhalb von 800 m ü. M. werden gut behangene Obstbäume in Zukunft wohl eher unregelmässig zu sehen sein. Der Umgang mit Frost wird ein immer wichtigeres Thema, das für alle Gartenbesitzer mit Obstbäumen von Bedeutung ist. So kurz vor dem Knospenaustrieb lohnt es sich, über gute Strategien und Massnahmen nachzudenken, die unseren Bäumen helfen, besser mit Frost zurechtzukommen.

 

Text: Jeremias Lütold    Foto: twenty20

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