Ein Garten für Jung und Alt

Ein Garten für Jung und Alt
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Ein Garten für Jung und Alt

Für die Kleinen ist er ein Abenteuerspielplatz, für die Grossen ein Refugium der Ruhe – doch am Ende treffen wir uns, um das Leben inmitten der Natur gemeinsam zu geniessen: Ein Garten für Jung und Alt ist für alle Generationen eine Bereicherung. Doch wie wird man den unterschiedlichen Anforderungen gerecht?

Wenn mehrere Generationen einen Garten nutzen, können alle profitieren: Die Kinder lernen von der Erfahrung der Älteren und greifen ihnen im Gegenzug bei den beschwerlicheren Gartenarbeiten unter die Arme. Doch wie geht man die Gestaltung eines Gartens für Jung und Alt am besten an, um die verschiedenen Interessen unter einen Hut zu bringen? Während die Kleinen nicht genug Action haben können, sehnt sich die ältere Generation oft eher nach Ruhe und möchte die Natur ungestört geniessen. Wichtig sind zudem gemütliche Plätze, um gemeinsam schöne Stunden verbringen zu können.

Zeit für kleine Entdecker

Die Möglichkeiten sind vielfältig – nutzen Sie doch die natürlichen Gegebenheiten Ihres Gartens! Haben Sie vielleicht eine Weide oder einen anderen Baum mit hängenden Ästen? Perfekt, um eine gemütliche Höhle oder ein Tipi zu bauen. Auf alten Baumstümpfen oder Findlingen können die Kinder das Balancieren üben, während Büsche und Sträucher gern zum Verstecken genutzt werden.

Wasser zum Spielen

Alternativ zum klassischen Sandkasten können Sie einen «Matschbereich» anlegen, den Sie mit Totholz und Natursteinen umranden – ein Highlight im schmuddeligen Herbstwetter! Apropos Wasser: Dieses ist ein wichtiges Element im kindergerechten Garten, denn die meisten Knirpse planschen für ihr Leben gern. Der Gartenteich sollte allerdings ebenso wie die Regentonne ein Schutzgitter erhalten, um auf Nummer sicher zu gehen. Besser eignen sich Wasserspiele wie ein Quellstein oder ein kleiner Brunnentrog.

Robuste Flora

Auch hinsichtlich der Bepflanzung stehen Ihnen zahlreiche Möglichkeiten offen. Neben einer Rasenfläche für ausgelassene Ballspiele bieten sich vor allem robuste Pflanzenarten an, die nichts so schnell umhaut. Dazu gehören etwa Frauenmantel (Alchemilla), Golderdbeeren (Waldsteinia) oder Taglilien (Hemerocallis). Auf Pflanzen, die zwar attraktiv für Kinder, aber hochgiftig sind, sollte man hingegen lieber verzichten.

Altersgerecht gärtnern

Was für Kinder gut funktioniert, ist für die ältere Generation oftmals ebenso praktisch: So schützt Rindenmulch als weiche Unterlage nicht nur vor Stürzen, sondern auch vor Beikrautbewuchs – und reduziert dadurch den Pflegeaufwand. Auf ebenen und rutschfesten Wegen können die Kleinen gut Radfahren, während gleichzeitig die Trittsicherheit für alle Nutzer erhöht wird. Und das rückenschonende Gärtnern ist in jedem Alter eine Wohltat. Hochbeete sind absolut im Trend. Kein Wunder, sie bieten für Gross und Klein eine tolle Möglichkeit, ganz bequem das eigene Gemüse anzubauen.

 

Text: Christiane Nönnig

 

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