Eigene Saatbänder basteln

Eigene Saatbänder basteln
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Eigene Saatbänder basteln

Mit Tapetenkleister, WC-Papier und Schere kann man kinderleicht eigene Saatbänder herstellen.

Bei Direktsaaten wie Rüebli, Spinat oder Nüsslisalat passiert es oft, dass die Reihen zu dicht gesät sind. Im Fachhandel erhältliche Saatbänder verschaffen Abhilfe. Auf Streifen aus leicht zersetzbarem Zellstoffmaterial sind die Samenkörner bereits in dem für sie optimalen Aussaat-Abstand eingarbeitet.

Ihre Herstellung ist kinderleicht:

  1. Dazu einfach WC-Papier – es zersetzt sich besonders schnell – in beliebiger Länge mit einer Schere in rund 5 cm breite Streifen schneiden.
  2. Diese werden nun einzeln auf einer Unterlage ausgebreitet.
  3. Falten Sie sie einmal der Länge nach und klappen Sie die Streifen wieder auf.
  4. Auf die eine Seite markieren Sie mit einem Bleistift Punkte in dem für das jeweilige Saatgut vermerkten Abstand.
  5. Zum Aufkleben der Samenkörner dient angerührter Tapetenkleister. Mithilfe einer Stricknadel werden kleine Tupfen dieses Klebemittels auf die Markierungen des Saatbands getupft. Darauf setzen Sie die einzelnen Samenkörner.
  6. Ist der Stärkekleister getrocknet, können die Bänder einmal längst gefaltet werden. Aufgerollt und beschriftet werden sie bis zum Aussaattermin trocken im Saatgutkästchen gelagert. Die Saatbänder werden später im Gartenbeet in die gezogenen Saatrillen gelegt und je nach Pflanzenart mit Erde bedeckt. Auch bei starkem Regen werden die so ausgebrachten Samen nicht ausgewaschen oder dichter zusammengedrängt.

Text & Bild: Alexandra Milesi

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