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Die blauen Beeren von Holunder und Wacholder

Die blauen Beeren von Holunder und Wacholder

Die blauen Beeren von Holunder und Wacholder

Die blauen Beeren von Holunder und Wacholder sind ein Genuss. Sind sie zur Ernte bereit, lassen sich daraus viele leckere Köstlichkeiten zaubern.

Schnell verderblich und kaum bekömmlich? Die blauen Beeren von Holunder und Wacholder sind mit einigen Vorurteilen behaftet. Doch richtig verarbeitet, sind sie ein herbstlicher Genuss. Zwar enthalten die kleinen Beeren vom Holunder (Sambucus nigra) das giftige Glykosid Sambunigrin und verlangen nach dem Sammeln eine schnelle Verarbeitung – beides ist aber kein Grund, von den gesunden Früchten abzusehen. Holunderbeeren werden einfach aufgekocht und bleiben bei reduzierter Hitze ca. 15 bis 20 Minuten im Topf. Dabei verliert sich auch das Sambunigrin. Danach wird die Masse durch ein Tuch passiert, was einen wunderbaren Saft ergibt, mit dem sich auch Gelees zubereiten lassen.

Sorgfältig trocknen

Ebenfalls sehr gesund, aber doch etwas herber als Holunder, sind die Wacholderbeeren. An den Sträuchern hängen auch grüne Beeren, die aber erst im nächsten Jahr reifen. Mit Handschuhen und einem Stock lassen sich die reifen Früchte bequem von den stachligen Ästen auf ein ausgelegtes Tuch schütteln und verlesen. Am besten werden Wacholderbeeren getrocknet. Sie sollten sehr sorgfältig haltbar gemacht werden, da sich bei Feuchtigkeit schnell einmal Schimmel im Gefäss bilden kann. In der Küche passen die getrockneten Früchte gut zu deftigen Speisen. In der Hausapotheke helfen die Beeren als Sirup bei Gelenkschmerzen und Verdauungsbeschwerden.

 

Text: Jeremias Lütold    Foto: twenty20

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