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Blütenpracht zum Trocknen

Trockenblumen

Blütenpracht zum Trocknen

Sie fangen die Farben des Sommers ein und sind ideal für Gestecke, die nie verwelken. Mit Trockenblumen lässt sich die Blütenpracht des Gartens noch Monate später geniessen.
So gelingt das Trocknen

Die bewährteste Methode ist das Lufttrocknen. Legen Sie den Erntezeitpunkt auf einen trockenen Vormittag, wenn morgendlicher Tau bereits getrocknet ist, die Pflanzen aber noch voll im Saft stehen. Dabei die Stiele möglichst lang abschneiden, die unteren Blätter entfernen und die Blumen zu kleinen Bündeln zusammenbinden. In einem trockenen, dunklen und gut belüfteten Raum – etwa auf dem Dachboden, im Heizungsraum oder in der Gartenhütte – werden die Bündel kopfüber aufgehängt, damit sie ihre Form behalten und das Wasser gleichmässig entweichen kann. Ideal ist eine Temperatur zwischen 20 und 25 °C. Unbedingt vor Sonnenlicht schützen, um ein Ausbleichen der Farben zu verhindern. Der Trocknungsprozess dauert 1 bis 3 Wochen. Erst wenn sich die Blüten papierartig anfühlen, sind sie komplett durchgetrocknet. Damit Trockenblumen möglichst lange schön bleiben, sollten sie vor Feuchtigkeit und direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden. Ein gelegentliches Abstauben mit einem weichen Pinsel oder einem Föhn auf niedriger Stufe hält sie sauber. Wer möchte, kann die Arran­gements zusätzlich mit einem speziellen Trockenspray oder mit Haarspray fixieren – das schützt vor Staub und erhält die Farben. So bleibt die Blütenpracht des Sommers das ganze Jahr über lebendig.

Text Kristina Kugler   Bild Shutterstock

 

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