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Alpengärtchen im Topf

Kreativgarten_Alpine-Schale

Alpengärtchen im Topf

Ein Miniaturgarten in der Schale bringt alpine Frische auf Terrasse und Balkon. Mit Zwerggehölzen und Polsterpflanzen entsteht ein kleiner Mikrokosmos, der an die Bergwelt erinnert.
Material:
  • Dachgartenerde oder magere, torffreie Erde
  • Sand oder feiner Kies
  • Steingutschale oder winterfeste Kunststoffschale
  • Akkubohrer und Klebeband
  • Kleine Schaufel
  • Schwemmholz
  • Eine Auswahl an Alpen- oder Steingartenpflanzen wie Alpen-Aster, Hornkraut oder Bergthymian
  • Krokuszwiebeln
  • evtl. Blähton

1. Die Erde mit Sand und etwas feinem Kies oder Tongranulat mischen. Alternativ kann Dachgartenerde verwendet werden. Falls das Gefäss keine Abzugslöcher hat, diese mit einem Akkubohrer in den Boden bohren. Tipp: Die Bohrstelle vorher mit Klebeband markieren und direkt durch das Band bohren – so splittert das Material weniger. Tonscherben über die Löcher legen und für einen besseren Wasserabzug die unterste Schicht mit Blähton oder Kies bedecken.

2. Die Schale zu etwa 1/3 mit dem Erdgemisch füllen. Die Pflanzen zunächst im Topf provisorisch platzieren, um eine harmonische Kombination und passende Nachbarschaften zu finden. Anschliessend die Pflanzen aus den Töpfen lösen. Tipp: Stark durchwur­zelte Pflanzen lassen sich leichter herausnehmen, wenn der Kunststofftopf etwas zusammengedrückt und auf ebener Fläche gerollt wird.

3. Die Pflanzen nach und nach einsetzen und die Zwischenräume mit Erde auffüllen. Darauf achten, nicht zu viele Pflanzen zu verwenden, damit sie sich noch entwickeln und vermehren können. Einen Platz für die spätere Pflanzung der Krokuszwiebeln freihalten. Zum Schluss die Erde leicht andrücken und die Schale vollständig auffüllen.

4. Damit die Pflanzung natürlich wirkt, grössere Steine dekorativ auflegen und Schwemmholz im Gefäss platzieren.

5. Im Herbst die freien Stellen mit Krokuszwiebeln bepflanzen: Dazu die Erde etwa handtief ausheben, in doppelter Zwiebel­tiefe einsetzen und mit Erde bedecken. Die alpine Schale an einen sonnigen Platz stellen und gründlich angiessen. Einige Stauden ziehen im Herbst ein bzw. ihre oberirdischen Teile sterben ab. Im Frühjahr treiben sie mit voller Kraft wieder aus. Die kahlen Stellen lassen sich über die kalte Jahreszeit mit Accessoires, Schwemmholz oder Steinchen bedecken, bis sich im Frühjahr die ersten Krokusblüten zeigen.

TEXT & FOTOS  Ruth Schläppi

 

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